Los geht’s!
Im November war ich 19 Tage auf Südreise. Eine Reise durch Patagonien, den ganzen Süden von Argentinien.
Am 10. November ging es los und ich fuhr gegen 6 Uhr abends mit dem Bus von Formosa nach Cordoba. Im Bus hab ich Lily, eine Austauschschülerin aus Amerika die grade in der Hauptstadt von Paraguay, Asuncion, lebt, getroffen. Am Anfang haben wir uns noch unterhalten (auf Spanisch) aber weil wir über Nacht gefahren sind, haben wir dann doch die meiste Zeit geschlafen. Morgens um 10 kamen wir dann in Cordoba an und standen erstmal etwas ratlos rum, weil wir nicht wussten was wir jetzt machen sollen und wo wir hinmussten, weil alle anderen zusammen in einem Bus um 7 Uhr morgens gekommen waren. Als wir dann in der Information gefragt haben und die jemanden von der Organisation angerufen haben kam schließlich jemand und holte uns ab. Zusammen mit allen sind wir dann ein bisschen durch Cordoba gelaufen bis zu einem großen Shoppingcenter, wo wir dann ein bisschen Freizeit hatten um etwas zu essen, zu kaufen oder uns auszuruhen (oder, so wie wir es gemacht haben, bei McDonalds essen und danach dort ins Internet gehen und erstmal bei facebook posten dass wir in Cordoba sind :)). Danach mussten wir dann wieder zurück zum Terminal laufen, unser Gepäck holen, was wir dort zum aufpassen abgegeben haben und dann wieder in die Stadt laufen zu unserem Bus. Der Bus wirkte recht klein für alle Austauschschüler, besonders weil noch mehr dazu kommen sollten! Aber als dann alle oben gesessen haben war immer noch etwas Platz. Dann sind wir losgefahren nach Puerto Madryn, unserer ersten Station auf der Reise.
Am 10. November ging es los und ich fuhr gegen 6 Uhr abends mit dem Bus von Formosa nach Cordoba. Im Bus hab ich Lily, eine Austauschschülerin aus Amerika die grade in der Hauptstadt von Paraguay, Asuncion, lebt, getroffen. Am Anfang haben wir uns noch unterhalten (auf Spanisch) aber weil wir über Nacht gefahren sind, haben wir dann doch die meiste Zeit geschlafen. Morgens um 10 kamen wir dann in Cordoba an und standen erstmal etwas ratlos rum, weil wir nicht wussten was wir jetzt machen sollen und wo wir hinmussten, weil alle anderen zusammen in einem Bus um 7 Uhr morgens gekommen waren. Als wir dann in der Information gefragt haben und die jemanden von der Organisation angerufen haben kam schließlich jemand und holte uns ab. Zusammen mit allen sind wir dann ein bisschen durch Cordoba gelaufen bis zu einem großen Shoppingcenter, wo wir dann ein bisschen Freizeit hatten um etwas zu essen, zu kaufen oder uns auszuruhen (oder, so wie wir es gemacht haben, bei McDonalds essen und danach dort ins Internet gehen und erstmal bei facebook posten dass wir in Cordoba sind :)). Danach mussten wir dann wieder zurück zum Terminal laufen, unser Gepäck holen, was wir dort zum aufpassen abgegeben haben und dann wieder in die Stadt laufen zu unserem Bus. Der Bus wirkte recht klein für alle Austauschschüler, besonders weil noch mehr dazu kommen sollten! Aber als dann alle oben gesessen haben war immer noch etwas Platz. Dann sind wir losgefahren nach Puerto Madryn, unserer ersten Station auf der Reise.
Puerto Madryn
Als wir in Puerto Madryn waren wurden wir erstmal aufgeteilt. Die Mädchen im einen Komplex, die Jungs in den Komplex daneben. Dann gings ans Zimmer evrteilen, was erstmal ein wenig chaotisch war, aber ganz gut geklappt hat. In einem Zimmer war ich dann mit 3 anderen Deustchen, Juliane, Anica und Kathi. Puerto Madryn war keine große Stadt, dafür aber ganz schön und direkt am Meer. Während dem Mittagessen trafen dann allmählich auch die anderen aus dem südlichen Distrikt ein, sodass wir immer mehr wurden. Da hab ich dann auch Elena wiedergetroffen, eine Austauschschülerin aus meiner Stadt in Deutschland. Gleich am ersten Tag haben wir eine City-Tour gemacht und waren im Center der Stadt sowie etwas außerhalb. Am nächsten Tag ging dann das volle Programm los und wir sind insgesamt um die 400 oder 500km mit dem Bus gefahren. Wir waren in Peninsula de Valdes und sind mit einem Boot aufs Meer rausgefahren um Wale zu beobachten. Später sind wir noch Seeelefanten beobachten gegangen und auch Pinguine. Am folgeneden Tga, dem Tag unserer Abreise aus Puerto Madryn, waren wir nochmal in einem Nationalpark um Pinguine anzugucken. Direkt danach setzten wir unsere Tour auch schon fort und fuhren Richtung El Calafate, wo wir nur in Comodoro Rivadavia stoppten zum Abendessen.
El Calafate
Dies war mit Abstand die beste Zeit der Reise!
Wir haben in dreieckigen Hütten gewohnt, die ziemlich groß waren. Ich war in einer Hütte mit Levke (Deutschland), Laura (Holland), Ana Paula (Brasilien), Marie-Lou (Frankreich) und Laura (Finnland) also recht bunt gemischt die Länder. Am ersten Tag hatten wir dann erstmal „frei“. Wir sind zum Essen ins Center gegangen und durften dann auch noch eine Weile durch die Stadt laufen oder uns im Supermarkt etwas zu essen kaufen für die Zeit, wo wir nicht zum Essen weggingen oder für zwischendurch. Zwei weitere Tage waren wir noch dort, einen davon sind wir zum Gletscher Perito Moreno gefahren, dem größten Inlandsgletscher der Welt. Dort sind wir dann erstmal noch mit festem Boden unter den Füßen auf Touristenwegen um den Gletscher rumgelaufen und haben viele Fotos (und lustige Videos von Taufen, Teddybären, der Sesamstraße und Abstimmungen :D) gemacht. Danach gings gleich weiter mit unserer Mini-Trekking-Tour über den Gletscher. Uns wurden so Trekking-Schuh-Dinger unter die Füße gebunden, was ziemlich weh tat und ich hab immer noch eine Narbe von der Blase die ich danach am Fuß hatte. Aufgeteilt in 3 Gruppen sind wir dann mit jeweils 2 Führern über den Gletscher gelaufen. Ziemlich anstrengend, aber total cool! Am Ende unserer Tour (eine oder zwei Stunden, kam mir aber vor wie fünf Stunden) haben wir dann Gletscherwasser mit Eis vom Gletscher getrunken und solche Kuchendinger gegessen.
Wir haben in dreieckigen Hütten gewohnt, die ziemlich groß waren. Ich war in einer Hütte mit Levke (Deutschland), Laura (Holland), Ana Paula (Brasilien), Marie-Lou (Frankreich) und Laura (Finnland) also recht bunt gemischt die Länder. Am ersten Tag hatten wir dann erstmal „frei“. Wir sind zum Essen ins Center gegangen und durften dann auch noch eine Weile durch die Stadt laufen oder uns im Supermarkt etwas zu essen kaufen für die Zeit, wo wir nicht zum Essen weggingen oder für zwischendurch. Zwei weitere Tage waren wir noch dort, einen davon sind wir zum Gletscher Perito Moreno gefahren, dem größten Inlandsgletscher der Welt. Dort sind wir dann erstmal noch mit festem Boden unter den Füßen auf Touristenwegen um den Gletscher rumgelaufen und haben viele Fotos (und lustige Videos von Taufen, Teddybären, der Sesamstraße und Abstimmungen :D) gemacht. Danach gings gleich weiter mit unserer Mini-Trekking-Tour über den Gletscher. Uns wurden so Trekking-Schuh-Dinger unter die Füße gebunden, was ziemlich weh tat und ich hab immer noch eine Narbe von der Blase die ich danach am Fuß hatte. Aufgeteilt in 3 Gruppen sind wir dann mit jeweils 2 Führern über den Gletscher gelaufen. Ziemlich anstrengend, aber total cool! Am Ende unserer Tour (eine oder zwei Stunden, kam mir aber vor wie fünf Stunden) haben wir dann Gletscherwasser mit Eis vom Gletscher getrunken und solche Kuchendinger gegessen.
Ushuaia
Die Reise nach Ushuaia war eindeutig die interessanteste!
Wir mussten nämlich durch Chile durch und dafür brauchten wir ein Ein- und Ausreisevisum. Man kann sich vorstellen, dass das lustig ist, wenn 55 Austauschschüler dann in einer Schlange stehen um ihr Visum zu kriegen..
Lustig war auch, dass wir 2 Stunden mitten im Nichts in Chile standen, weil ein reifen vom Bus geplatzt war! Nachdem das ganze Gepäck ausgeladen, der Reifen gewechselt und das Gepäck dann wieder eingeladen war, konnten wir zum Glück weiterfahren. Später mussten wir dann mit einer Fähre die Magellanstraße überqueren.
Ushuaia- die südlichste Stadt der Welt. Es war zwar ziemlich kalt, so kalt, dass ich mir noch eine Jacke kaufen musste, aber dass es die südlichste Stadt der Welt ist habe ich nicht gemerkt, es fühlte sich kein bisschen anders an auf einmal „über Kopf“ zu stehen.
Außer einer City-Tour, der Möglichkeit steuerfrei shoppen zu gehen und dem Besuch eines Nationalparks gab es aber kein Programm mehr. Dafür hatten zwei Austauschschülerinnen in Ushuaia Geburtstag.
In einem Zimmer war ich mit Levke (Deutschland), Brooke (USA), Emily (USA), Kathi (Deustchland) und Ana Paula (Brasilien).
Wir mussten nämlich durch Chile durch und dafür brauchten wir ein Ein- und Ausreisevisum. Man kann sich vorstellen, dass das lustig ist, wenn 55 Austauschschüler dann in einer Schlange stehen um ihr Visum zu kriegen..
Lustig war auch, dass wir 2 Stunden mitten im Nichts in Chile standen, weil ein reifen vom Bus geplatzt war! Nachdem das ganze Gepäck ausgeladen, der Reifen gewechselt und das Gepäck dann wieder eingeladen war, konnten wir zum Glück weiterfahren. Später mussten wir dann mit einer Fähre die Magellanstraße überqueren.
Ushuaia- die südlichste Stadt der Welt. Es war zwar ziemlich kalt, so kalt, dass ich mir noch eine Jacke kaufen musste, aber dass es die südlichste Stadt der Welt ist habe ich nicht gemerkt, es fühlte sich kein bisschen anders an auf einmal „über Kopf“ zu stehen.
Außer einer City-Tour, der Möglichkeit steuerfrei shoppen zu gehen und dem Besuch eines Nationalparks gab es aber kein Programm mehr. Dafür hatten zwei Austauschschülerinnen in Ushuaia Geburtstag.
In einem Zimmer war ich mit Levke (Deutschland), Brooke (USA), Emily (USA), Kathi (Deustchland) und Ana Paula (Brasilien).
Esquel
37 Stunden Busfahrt nach Esquel! Und dabei war Esquel nur eine Zwischenstation, damit wir uns ausruhen konnten! Wir waren in zwei verschiedenen Komplexen untergebracht, die 3 Blöcke voneinander entfernt waren, also nicht soo schlimm. In unserer einzigen Nacht dort hatte dann Lotti, aus meinem Distrikt in Deutschland Geburtstag.
Und am nächsten Tag fuhren wir auch schon weiter nach Bariloche
Und am nächsten Tag fuhren wir auch schon weiter nach Bariloche
Bariloche
Bariloche- die Partystadt Argentiniens. Im Abschlussjahr der Schule fährt jeder Kurs für ungefähr eine Woche nach Bariloche zum Feiern, Ski Fahren und so weiter. Als wir da waren hatten allerdings alle Discos geschlossen. Am Abend nach unserer Ankunft sind wir zum „Bowlen“ gegangen. Dort konnten wir uns dann aussuchen, ob wir wirklich bowlen wollten, oder lieber Pool oder Tischfußball spielen wollten. Alles hat allerdings Geld gekostet. Am folgenden Tag haben wir dann eine Schokoladenfabrik „besichtigt“. Wir sind reingegangen, wurden innerhalb von 2 Minuten im Kreis geführt und durften dann Schokolade kaufen. Zum Glück durften wir dann aber auch alleine ins Center gehen, was wir auch gemacht haben und wo ich mir dann letztendlich auch einiges an Schokolade gekauft habe. Jetzt weiß ich aber, dass auch das zu wenig war..
San Martin de los Andes
Die letzte Station unserer Südreise und die letzte Nacht, die wir alle zusammen noch hatten.
Und wir durften nach 12 Uhr nicht mehr raus. Und wir waren wieder in zwei verschiedenen Komplexen untergebracht. Diesmal die Jungs in dem einen, die Mädchen in dem anderen.
An sich war es aber eine schöne kleine Stadt direkt am Fuß der Anden.
Und wir durften nach 12 Uhr nicht mehr raus. Und wir waren wieder in zwei verschiedenen Komplexen untergebracht. Diesmal die Jungs in dem einen, die Mädchen in dem anderen.
An sich war es aber eine schöne kleine Stadt direkt am Fuß der Anden.
Ende
Es kam uns allen vor als wären wir erst gestern losgefahren, als wir in Neuquen hielten, damit alle aus dem südlichen Distrikt aussteigen konnten, da sie nicht mit uns bis nach Cordoba kommen würden.
Auch wenn wir uns alle nur 19 Tage kannten und aus total verschiedenen Ländern kamen waren wir in dieser Zeit trotzdem so ein bisschen was wie eine große Familie geworden und es fiel uns allen schwerer als wir es gedacht hätten uns zu verabschieden. Und als wir, die aus dem nördlichen Distrikt, dann wieder alle im Bus saßen war es auf einmal ungewohnt leer und still, wo wir bei der Hinfahrt noch daran gezweifelt hatten, dass der Platz reichen würde…
Auch wenn wir uns alle nur 19 Tage kannten und aus total verschiedenen Ländern kamen waren wir in dieser Zeit trotzdem so ein bisschen was wie eine große Familie geworden und es fiel uns allen schwerer als wir es gedacht hätten uns zu verabschieden. Und als wir, die aus dem nördlichen Distrikt, dann wieder alle im Bus saßen war es auf einmal ungewohnt leer und still, wo wir bei der Hinfahrt noch daran gezweifelt hatten, dass der Platz reichen würde…
Wir fuhren dann noch weiter bis nach Cordoba, wo sich wieder unsere Wege trennten. Ich blieb mit Lily, mit der ich auch schon hergefahren war, und drei anderen deutschen Mädchen aus einem seitlichen Distrikt und einer Betreuerin in Cordoba zurück, während alle anderen in Richtung ihrer Gastfamilien fuhren. 9 Stunden hatten wir in Cordoba. Wir waren dann wieder in dem Shoppingcenter und dort im Kino und haben den ersten Teil von Breaking Dawn geguckt :)
Irgendwann war’s dann soweit und wir mussten in den Bus steigen, wo wir leider nicht zusammen sitzen konnten.
Abgeholt hat mich dann eine nette Rotarierin und da fing es dann auch schon an, dass ich von Haus zu Haus wandern musste.. Aber das kommt im nächsten Eintrag, damit es nicht langweilig wird hier zu lesen :)
Irgendwann war’s dann soweit und wir mussten in den Bus steigen, wo wir leider nicht zusammen sitzen konnten.
Abgeholt hat mich dann eine nette Rotarierin und da fing es dann auch schon an, dass ich von Haus zu Haus wandern musste.. Aber das kommt im nächsten Eintrag, damit es nicht langweilig wird hier zu lesen :)
Das war ja eine lange Reise. Was gab es denn außer Crepes und selbstgekochte Nudeln zu essen? Ich freu mich schon sehr auf Weiteres. Liebe Grüße.
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